Praxis für Allgemeinmedizin & Psychotherapie Dr. med. Ulrich Pietrek

Corona-News

Die Zukunftsaussichten

Die Coronainzidenzen erreichen täglich neue Höhenrekorde – und das weltweit – trotzdem scheint die Omikron-Variante, die Intensivstationen weit weniger zu belasten als befürchtet.
Es wird deshalb schon von einer „Grippisierung“ gesprochen, die Corona zu einem Normalzustand unserer Weltgemeinschaft werden ließe.
Wir würden ein mal pro Jahr gegen Corona und Grippe geimpft und das leidige Thema wäre endlich vom Tisch. Natürlich wäre eine neue, eventuell gefährlichere Variante auch künftig nicht auszuschließen, aber zu Grippezeiten, war der Umgang damit recht lässig.
Die wirtschaftlichen Belastungen werden erst in den kommenden Monaten richtig zum Tragen kommen; auch wenn es wie immer Gewinnler und Verlierer geben wird, so wird doch ein großer Teil der Menschen sehr an Corna und Folgen gelitten haben. Unsere Arbeit wird auch hier wieder darin bestehen in der Nachsorge bereit zu sein und die best möglichen Hilfen anbieten zu können.

Die Pandemie sorgt für ungewöhnliche Belastungen. Auch unsere Praxis beteiligt sich an er aktuellen Impfkampagne. Wir verimpfen BioNTech/Pfitzer- Vials (Comirnaty) und Moderna (Spikevax). Über Tausend Impfungen haben wir bereits verabreicht. Die Nebenwirkungsquote ist insgesamt schon beträchtlich, aber in keiner Relation zum worst case und einer möglichen Post-Corona-Symptomatik.

Nach der ersten Impfung erfolgt eine zweite im Abstand von 4 bis 6 Wochen und nach 6 Monaten eine dritte Booster-Impfung. Es geht darum einen möglichst hohen Bevölkerungsanteil mit einer Erstimpfung zu schützen, deshalb sollte keine Impfdose verschenkt werden. Wir bitten daher unsere Patient*innen die vereinbarten Termine einzuhalten und rechtzeitig mitzuteilen, wenn ein Erscheinen nicht möglich sein sollte.

Nach dem Booster

Wir haben noch keine Gewissheit, was nach dem Booster kommen wird, natürlich wird es wohl eine vierte Impfung geben. Der sinnvolle Abstand ist allerdings noch ungewiss.

Ich gehe davon aus, dass das Immunsystem nach einer dritten (Boosterimpfung) erst einmal für einige Monate (6-12) für eine ausreichende Immunantwort sorgen kann. Entscheidend hierfür sind gesundheitliche Fitness und das Alter. Ab einem Alter von über 50 Jahren ist das Immsystem in vielen Fällen nicht mehr solisitisch in der Lage den Corona-Anforderungen zu genügen. Deshalb macht hier eine weitere Impfung auf jeden Fall Sinn, ebenso bei schweren Grunderkrankungen jeden Alters. Junge Leute mit einer guten Grundkonstitution benötigen keine schnelle weitere Impfung. Hier gilt es noch abzuwarten, wie sich die Datenlage entwickeln wird.